Stiftung-Warentest: „Pflege-Bahr taugt nichts“

Von Frederike Roser, Tagesspiegel Berlin

 

Stiftung-Warentest: „Pflege-Bahr taugt nichts“

Die Stiftung Warentest kritisiert die vom Staat geförderten Pflegeversicherungen: Die Tarife reichten nicht aus, um den Bedarf im Ernstfall zu decken. Sie empfiehlt aber auch eine Alternative.

Für gute Betreuung im Alter reicht die gesetzliche Pflegeversicherung nicht aus. Doch auch wer sich auf private Vorsorge verlässt, kann im Ernstfall auf Kosten sitzen bleiben: Die vom Staat geförderten Tarife decken den Bedarf häufig nicht, teilte die Stiftung Warentest am Dienstag mit. Besser seien nicht geförderte Pflegeversicherungen.

Um private Vorsorge zu fördern, wurde Anfang des Jahres in Anlehnung an Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr der sogenannte Pflege-Bahr eingeführt. Dabei zahlt der Staat monatlich fünf Euro zu einer privaten Pflegeversicherung dazu, wenn der Versicherte mindestens zehn Euro im Monat selbst zahlt und der Vertrag eine Leistung von mindestens 600 Euro monatlich in Pflegestufe III vorsieht.

Mehr auf: Der Tagesspiegel, 16.06.2013

 

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