Koalitionsgespräche: Union und SPD legen Streit über Kassenfinanzierung bei

Quelle: Spiegel online / Foto: DPA

Die Unterhändler von Union und SPD haben ihren Streit um die Finanzierung der gesetzlichen Krankenkasse beigelegt. Die bislang pauschal erhobenen Zusatzbeiträge können künftig abhängig vom Einkommen erhoben werden.

Berlin – Die Verhandlungen über eine Große Koalition haben eine weitere Hürde genommen. CDU, CSU und SPD haben sich darauf geeinigt, die pauschalen Zusatzbeiträge zu Lasten von Versicherten abzuschaffen. Der allgemeine Beitragssatz soll bei 14,6 Prozent festgeschrieben werden. Das teilten die Verhandlungsführer von Union und SPD, Jens Spahn und Karl Lauterbach, am Freitag in Berlin mit.

Der Arbeitgeberanteil wird nach dem Kompromiss bei 7,3 Prozent festgeschrieben. Er soll nicht mehr steigen. Die einzelnen Krankenkassen können mit einem prozentualen Zusatzbeitrag, der vom Einkommen des Versicherten abhängig ist, mehr von ihren Versicherten nehmen.

Zum Artikel: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/krankenversicherung-union-und-spd-einigen-sich-auf-finanzierung-a-935050.html

syd/cte/AFP/dpa/Reuters

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